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Aktien sind Beteiligungen an Unternehmen, sprich: Der
Käufer einer Aktie wird Miteigentümer des
Unternehmens. Der Ursprung der Aktiengesellschaft als
Unternehmensform reicht weit in die Vergangenheit
zurück. Sinn und Zweck war es, große Investitionen, die
eine hohe Kapitalmenge erfordern, auf eine große Gruppe
von Personen zu verteilen, die dabei lediglich ihre
Einlage riskieren.
Als Aktionär kann man sich einmal jährlich in der
Hauptversammlung durch sein verbrieftes Stimmrecht an
wichtigen Entscheidungen der AG beteiligen. Weiterhin hat
man Anspruch auf einen Anteil des Gewinns, der einem in
Form einer Dividende ausgeschüttet wird.
Aktien sind heute nicht nur durch Ihre Dividenden
interessant, sondern vielmehr durch die
Kurssteigerungen. Gehandelt werden die meisten Aktien an
den Börsen.
Aktienarten
Es gibt eine vielfältige Palette von Aktien. Die
gängigsten sind:
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»Blue Chip«-Aktien sind Aktien, die
von namhaften, alt eingesessenen Unternehmen
herausgegeben werden. Hierzu zählen z. B.: Nokia,
Deutsche Bank, Siemens, Daimler-Chrysler, IBM. Ihre
Bonität ist erstklassig und ein Konkurs nahezu
ausgeschlossen. Sie fragen sich, woher der Name
»Blue Chip« kommt? Die Börsenprofis
vergleichen die blaufarbenen und gleichzeitig
wertvollsten Spielmarken beim amerikanischen Poker,
die sogenannten »Blue Chips«, mit diesen
substanz- und ertragsstärksten Aktien.
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Unter Value-Aktien versteht man Beteiligungen
an Unternehmen, die einen wesentlich größeren Wert
darstellen, als dies im Aktienpreis widergespiegelt
wird. Diese Aktien gelten als unterbewertet. Ein
banaler Grund hierfür kann sein: Das Unternehmen ist
zur Zeit nicht in Mode, weist jedoch nach wie vor
solide Gewinne auf.
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Unter Wachstumsaktien versteht man
Beteiligungen an Unternehmen, die zwar über ein
solides Wachstumspotential verfügen, jedoch noch keine
Vergangenheitszahlen bezüglich Unternehmensgewinnen
aufweisen können. Das Unternehmen arbeitet in einem
Wachstumsmarkt, wo Umsätze und Gewinne schneller
wachsen als in anderen Branchen. Deshalb werden
erwirtschaftete Gelder üblicherweise reinvestiert und
wenig oder gar keine Dividenden ausschüttet.
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